Psychoedukation – Wie wir Schüler mit ihren Ängsten konfrontieren, anstatt ein Vermeidungsverhalten einzuüben
Kursdetails
Viele Kinder und Jugendliche reagieren heute sensibel auf Reizüberflutung oder Druck und Erwartungen, z. B. im Rahmen von Leistungserhebungen. Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit werden dabei oft als „Fehler“ empfunden, anstatt als natürliche Reaktionen verstanden zu werden. Umso wichtiger ist es, den Lernenden Orientierung zu geben – damit sie ihre Gefühle wahrnehmen, benennen und verstehen lernen. Psychoedukation kann hier zu einem entscheidenden Schlüssel werden.
In dieser Fortbildung erfahren Lehrkräfte, wie Gefühle entstehen, welche Rolle Gedanken und Bewertungen dabei spielen und wie Schüler/-innen dabei unterstützt werden können, mit Emotionen sicher umzugehen. Die Grundlagen der Psychoedukation werden anschaulich vermittelt und mit praxisnahen Ideen für den Unterricht verbunden.
Ziel ist es, emotionale Bildung als Weg zu mehr Selbstvertrauen, innerer Klarheit und sozialer Stärke zu begreifen – für Schüler/-innen, die lernen, sich selbst besser zu verstehen, und für Lehrkräfte, die sie auf diesem Weg begleiten.
Weitere Informationen
- Bemerkung:
Keine Kosten!
- Organisator/-in:
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Frau Dr. Susanne Sachenbacher
dr.sachenbacher@schulwerk-bayern.de - Dozent/-in:
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Frau Annett Busam-Loeprecht
