Kursdetails

Tagung für Stellvertreterinnen und Stellvertreter

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Die Lebenswelt der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler – Über den Umgang mit Fragen, die uns im Schulalltag begegnen

Der schulische Alltag ist herausfordernd, allein wenn es darum geht, zu organisieren und zu unterrichten. Zudem begegnen  wir  Themen,  die  uns  und  die  uns  anvertrauten  Schülerinnen  und  Schüler

beschäftigen und vor denen wir als an katholischen Schulen Verantwortliche nicht die Augen verschließen dürfen. Wir sind gefordert Antworten bzw. Ideen zu haben, sensibilisiert zu sein und die richtigen Impulse zu setzen.

Aus der Vielzahl der möglichen Fragen geht die Stellvertretertagung auf folgende ein:

1. Wie gelingt an unseren katholischen Schulen interreligiöse Verständigung, insbesondere im Hinblick auf einen wiedererstarkenden Antisemitismus auch bei jungen Menschen?

In letzter Zeit lassen sich gerade auch bei jungen Menschen antisemitische Äußerungen und Einstellungen beobachten. Dem müssen wir in unseren Schulen mit Information und Botschaften begegnen, um zur Bewahrung einer differenziert positiven Sicht auf jüdisches Leben und jüdische Traditionen – gerade in Bayern – unseren Beitrag zu leisten.

2. Wie können Schulleitung und Lehrkräfte eine erfolgreiche und sichere Mediennutzung bei den uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler aktiv begleiten?

Viele Kinder und Jugendliche verbringen heute mehr Zeit vor den Bildschirmen digitaler Medien als in der Schule - aber was bedeutet das für Eltern und Lehrkräfte? Was passiert auf Instagram oder Snapchat? Was sind „Tik Tok“ und „Fortnite“? Wie viel Bildschirmzeit am Tag ist gesund? Was sind Cybermobbing und Sexting? Kann man das Internet sicher(er) nutzen? Wie erkenne ich „Fake News“ und „Hate Speech“? Aber auch: Welche umwerfenden Chancen bietet uns die Digitaltechnik?

Die Nutzung digitaler Technologien durch unsere Kinder hat sich weitgehend verselbständigt und den meisten Erwachsenen der „Generation Kassettenrekorder“ fehlen in der (oft nervtötenden) Diskussion um den Medienkonsum wirksame Argumente und Strategien. Die Frage nach der Medienfitness Erwachsener beantworten 80% der Jugendlichen mit einem überlegenen „Die haben keinen Plan!“, oft gefolgt von „und die sollen auch keinen kriegen!“. Das sollten Sie aber, denn da insbesondere das Internet neben großartigen Chancen auch erhebliche Risiken birgt und gerade in der Pubertät eine deutlich erhöhte Risikobereitschaft besteht, müssen Elternhaus und Schule die Mediennutzung ihrer Kinder aktiv begleiten.

Das dafür erforderliche Wissen vermittelt Ihnen Daniel Wolff, der Ihnen „Digitale Überlebenstipps“ an die Hand gibt – nähere Informationen unter  www.digitaltraining.de .

3. Wie gelingt Begabungsförderung als wichtiger Bestandteil der Schulkultur kirchlicher Schulen?

Das Wort Begabung kommt von „Gabe“, im heutigen Sprachgebrauch wird es - außer im Sinne von „Gegeben, Geschenk“ - auch im Sinne von „angeborene Eigenschaft“ verwendet. Ein „Begabter“ ist demzufolge jemand, der befähigt ist, talentiert ist. Talent war ursprünglich eine altorientalische Maßeinheit für Volumen und Währung. Ein Gleichnis in der Bibel (Mt. 25, 14-30) erwähnt, dass das Geld je nach Fähigkeiten an die Knechte in Form von fünf, zwei oder einem Talent anvertraut wurde. Förderung ist somit nicht gleich Förderung, denn nicht allein Strukturen, sondern vor allem Haltungen machen den Unterschied. Richtig verstandene Begabungsförderung will eine aktive Selbststeuerung des Lernprozesses und Eigenverantwortung bei den Lernenden generieren und sie auf diese Weise befähigen, das eigene Leben bewusst zu gestalten. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Begabtenförderung im Regelunterricht und darüber hinaus, ausgehend vom Konzept einer personenorientierten Pädagogik.

Die Referentin Eva Scheller ist Beauftragte für Begabtenförderung am Erzbischöflichen Pater-Rupert-Mayer-Gymnasium Pullach

Weitere Informationen

Kursgröße:
Max. 100 Teilnehmende/-innen
Organisator/-in:
Frau Dunja Müller
mueller@schulwerk-bayern.de
Dozent/-in:
Verschiedene Referenten

Termin

Beginn: 10.03.2021 14:00 Uhr
Ende: 10.03.2021 16:30 Uhr
Anmeldeschluss: 26.02.2021 18:00 Uhr

Tagungsort

ONLINE-SEMINAR

nach Ihrer Anmeldung bekommen Sie die Zugangsdaten per Mail zugesandt.

Dies ist kein geografischer Ort, die Veranstaltung erfolgt virtuell über Online Medien.


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